Konzept


Partei


Infomaterial


Links


Unterstützen


Mitglied werden


Start

Bankenkrise war vorhersehbar

Die HUMANWIRTSCHAFTSPARTEI weist darauf hin, dass die gegenwärtige Finanzkrise vorhersehbar und vermeidbar gewesen wäre, wenn der Bundesregierung zumindest die einfachsten Grundlagen der Volkswirtschaftslehre bekannt wären. Was für Ludwig Erhard, den Begründer unserer Sozialen Marktwirtschaft, noch selbstverständlich war, nämlich eine klare Unterscheidung zwischen Marktwirtschaft und Kapitalismus zu machen, wird von der heutigen „Wirtschaftspolitik“ nicht einmal mehr verbal unterschieden. Zur Klarstellung:

  • Die Marktwirtschaft ist eine durch das freie Spiel der Kräfte von Angebot und Nachfrage sich selbst regulierende Wirtschaftsordnung, die durch eine stetige Proportionalität von marktwirtschaftlich erbrachter Leistung und Gegenleistung (Bezahlung) für jeden Wirtschaftsteilnehmer gekennzeichnet ist.
  • Der Kapitalismus ist die Erzielung eines unverdienten Knappheitsgewinns auf Kosten der Mehrarbeit anderer durch die Ausnutzung eines strukturellen Monopolbesitzes, und somit das genaue Gegenprinzip zur Marktwirtschaft.
  • Die Soziale Marktwirtschaft ist nicht eine Kombination aus kapitalistischer Marktwirtschaft und „Sozialstaat“ (so wie es gegenwärtig leider der Fall ist), sondern eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus!

Wer nicht einmal das verstanden hat, sollte seinen Unverstand aus der Politik heraushalten und sich nicht einbilden, ein Land regieren zu können. Die Ökonomie ist die materielle Lebensgrundlage unserer Gesellschaft und die Landeswährung ist wiederum die Basis für die Makroökonomie. Wer in Währungsfragen versagt, versagt generell. Eine „Bundesregierung“, welche die gegenwärtige Bankenkrise als Überraschung erlebt und sie dann auch noch der „Gier des Menschen“ zuschreibt, ist es nicht wert, als solche bezeichnet zu werden.

Das „Deutsche Wirtschaftswunder“ war kein Wunder. Wundern müssen wir uns darüber, wie es wirtschaftspolitischen Analphabeten gelingen konnte, bis heute eine hoffnungslos ineffiziente Zinsgeldwirtschaft aufrecht zu erhalten, die mittlerweile jedem Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 1100 € netto monatlich vorenthält und damit eine Nachfragelücke aufgerissen hat, die unsere Binnenwirtschaft mit mathematischer Präzision ruiniert.

Wozu das alles? Um Heerscharen von Bürokraten in einem Sozialstaatmoloch beschäftigen zu können, der ohnehin kein Sozialstaat mehr ist? Oder entstand das Gerücht, dass Vollbeschäftigung „heutzutage“ nicht mehr möglich sei, aus der Überlegung, dass 520 Milliarden € pro Jahr an leistungslosen Kapitalgewinnen für dekadente Nichtstuer vielleicht „besser“ sein könnten, als gar keine, weil es dann auch keine „Schmiermittel“ für Beamte mehr gibt? Die „Bundesregierung“ kann froh sein, dass Dummheit nicht weh tut.

Allgemeiner Wohlstand und Vollbeschäftigung ist beim heutigen Stand der Technik in der Bundesrepublik Deutschland eine absolute Selbstverständlichkeit. Dass das gegenwärtig leider nicht der Fall ist, ist allein dem Umstand geschuldet, dass die „Bundesregierung“ schon nicht mehr weiß (oder nicht wissen will), was die Soziale Marktwirtschaft überhaupt ist, und schon gar nicht, welche geldtechnischen Grundvoraussetzungen erfüllt sein müssen, damit die Soziale Marktwirtschaft ihre selbstregulativen Kräfte entfalten kann, um das parasitäre Gegenprinzip des Privatkapitalismus und die damit automatisch einhergehende kapitalismusbedingte Massenarbeitslosigkeit zu eliminieren.

Die HUMANWIRTSCHAFTSPARTEI sieht sich daher in der Pflicht, bei der nächsten Bundestagswahl für einen vorläufigen Ausstieg aus dem Maastricht-Vertrag zu plädieren und in der Bundesrepublik Deutschland die Wiedereinführung der D-Mark in Verbindung mit einer konstruktiven Geldumlaufsicherung und einem allgemeinen Bodennutzungsrecht zu fordern. Nur so können in Zukunft Finanzkrisen sicher vermieden, die Soziale Marktwirtschaft in unserem Land gerettet, und allgemeiner Wohlstand und selbstverständliche Vollbeschäftigung dauerhaft garantiert werden.

Wenn die Bundesrepublik Deutschland mit diesem guten Beispiel vorangeht, wird sich die Soziale Marktwirtschaft automatisch auch in allen anderen Ländern der europäischen Gemeinschaft durchsetzen. Erst dann ist die Einführung eines konstruktiv umlaufgesicherten Euros in Verbindung mit einem allgemeinen Bodennutzungsrecht für die ganze europäische Gemeinschaft sinnvoll und richtig.

Für genauere Informationen lesen Sie bitte unsere Broschüre:
HUMANWIRTSCHAFT: Marktwirtschaft ohne Kapitalismus


Finanzkrise

Partei Aktuell

Heraus aus der Krise mit gesichertem Geldumlauf

HUMANWIRTSCHAFT - Die wirtschaftliche Alternative zu Kapitalismus und Sozialismus!

  

Finanzkrise

Partei Aktuell

Erschießen Sie nicht ihren Banker!

Glauben Sie wirklich, dass das grundlegende Problem unserer Finanzverfassung mit einer gigantischen Geldspritze behoben werden kann? Wer wird wohl dieses Geld am Ende erarbeiten müssen? Die Finanzkrise fiel nicht vom Himmel, sondern war systembedingt unvermeidbar!

  

Videolinks

Krisenschock - Das System und seine Marionetten

Der bekannte slowenische Philoshop Slavoj Zizek über herrschende Krisen und die Folgen für unsere Gesellschaft. © 2009 3Sat


Vom Reis - Kurzfilm über das Geldsystem

Ein prämierter Film der Filmakademie Baden-Württemberg über das Geldsystem, die Staatsverschuldung und Politik. Schnitt u. Regie: Cristoph Lehmann


Worum es geht

Werner Zimmermann über Politikverdrossenheit und die Notwendigkeit grundlegend anderer Politik

Teil 1 von 2

Teil 2 von 2