Jahreshauptversammlung des BV Berlin
Landesliste zur Wahl für Berliner Abgeordnetenhaus aufgestellt
[30.04.2006] Am 25. März fand die erste reguläre Hauptversammlung des Bezirksverbandes Berlin statt - und es war gleich ein sehr aufregender Anlass: wir wählten unsere Kandidaten für die Landesliste zur Berliner Abgeordnetenhauswahl.
Ein wirklich schönes Geschenk zum einjährigen Geburtstag des Bezirksverbandes Berlin. Wir hatten nicht gedacht, dass unsere Vernetzungsbemühungen so schnell und in dieser Form Früchte bringen würden: wir haben gleich zwei Kandidaten aus diesem vergrößerten Freundeskreis für die Kandidatur gewinnen können. Natürlich freuen wir uns sehr über unseren Spitzenkandidaten, Herrn Prof. Dr. Johannes Heinrichs, der sich schon viele Jahre dafür engagiert, dass sich die Geld- und Demokratiereformbewegung vereint. Er bringt es mit einem Satz auf den Punkt: „Ohne eine grundlegende Reform unserer Demokratie können wir nicht ernsthaft auf eine Reform des Geldes nach freiwirtschaftlichen Spielregeln hoffen und eine Demokratiereform, die nicht gleichzeitig unser Geld reformiert, macht auch keinen Sinn.“

Die Kandidaten der HUMANWIRTSCHAFT für die Berliner Landtagswahl (v.l.n.r.): Yvonne Schulz, Christina Menzler, Angelika Garbaya, Johannes Heinrichs, Tomas Klünner, Christoph Hannemann, Harald Lund und Sascha Horky (Foto: Maik Borutta)
Und wir freuen uns auch sehr über die Kandidatur von Yvonne Schulz, einer Aktivistin des „Berliner“, unseres Regiogeldes. Mit ihr kandidieren drei Frauen auf dieser Liste: Yvonne Schulz, Angelika Garbaya und Christina Menzler. Yvonne ist die jüngste von uns. Sie ist 30 Jahre jung und gewissermaßen unermüdlich in ihrem Engagement für die Bewegung. Weiterhin kandidieren noch Tomas Klünner und Harald Lundt vom BV Berlin, sowie Sascha Horky. Und auf Platz Acht kandidiert schließlich unser Benjamin: Christoph Hannemann, 22 Jahre alt. Er hat gerade den neuen Internet-Auftritt des Landesverbandes Berlin-Brandenburg gestaltet, der unter http://www.humanwirtschaft-berlin.de/ zu finden ist.
Die vom Landeswahlleiter erforderlichen Regularien haben wir nahezu alle erfüllt, der bürokratische Berg ist fast abgearbeitet und in den nächsten drei Monaten werden wir so einige Treppen hoch und runter steigen, uns an Ständen den Mund fusselig reden und uns alles mögliche einfallen lassen, damit wir die erforderlichen 2.200 Unterschriften bekommen.
Wichtig auf unserer Hauptversammlung war noch die Verabschiedung unseres Wahlprogrammes, das sich in vielerlei Hinsicht von allen Wahlprogrammen unterscheidet. Es ist in weiten Teilen identisch mit dem Entwurf für unser Grundsatzprogramm, das die Programm-Kommission erarbeitet hat. Dieser hat vielen in Berlin vielen schon so gut gefallen, dass wir es zu unserem Wahlprogramm übernehmen konnten.
In den kommenden Wochen werden wir also unmittelbar und sehr direkt erfahren, wie die Bürger auf dieses Wahlprogramm reagieren und ob es im Einsatz für ein breiteres Verständnis unserer freiwirtschaftlichen Ideen tauglich ist.
Angelika Garbaya
Wahlprogramm Berlin 2006 als PDF-Datei [501 KB]
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